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<pre>Insbesondere die auffällig vielen Talent-Leihgeschäfte mit internationalen Top-Klubs wie Real Madrid (Mascarell, Vallejo), Manchester United (Varela), Fiorentina (Rebic) und Chelsea (Hector) dürften den Eintracht-Kader erheblich verstärken.  <p> Als den Fuggerstädtern unmittelbar nach dem Wiederanpfiff obendrein der Ausgleich gelang, war es dann auch um den letzten Funken an Zuversicht geschehen — die einsetzende Panik gestattete es den Gästen, nach 90 Minuten sogar noch den vollen Dreier in Empfang zu nehmen.  <p>  „Wir arbeiten ruhig und konzentriert weiter, dann werden wir uns auch wieder belohnen. Es ist nicht nötig, in Panik zu verfallen“, versucht Trainer Bruno Labbadia indes zu beschwichtigen. <p> TSG 1899 Hoffenheim kann mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden sein. Die Elf von Julian Nagelsmann hat in der Meisterschaft noch keine einzige Pleite einstecken müssen und ist immer noch ungeschlagen. Weder die Bayern noch Leipzig konnten die TSG besiegen. <p>  War es zuletzt die große Leistung der Eintracht, sich so lange notdürftig über Wasser zu halten, bis irgendwann die Zeit zum Gegenschlag gekommen war, ist nun am Samstag eine deutlich frühere Klärung der Fronten zu erwarten.  </pre>


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<pre>Abgesehen von den letzten beiden Heimpartien, in denen es gegen Leipzig und Wolfsburg zwei Pleiten mit 1:7 Toren setzte, erwiesen sich die Breisgauer als ausgesprochen heimstark — die vier anderen Heimspiele wurden allesamt gewonnen.  <p> Gegen Schalke hatte dies jedenfalls noch keiner kapiert. Die Defensive war wackelig, die Offensive schwach und auch die Körpersprache der Spieler muss jedem Bayer-Fan große Sorgen machen.  <p>  Rund um den Führungstreffer hatten die Hessen bei weiteren Großchancen gleich mehrfach die frühe Vorentscheidung auf dem Kopf oder Fuß; nach dem etwas überraschenden Ausgleich bekam das Team gegen nun stärker aufkommende Augsburger dann aber doch ein paar Probleme. <p> Selbst beim eigentlich bedeutungslosen Kick in Anderlecht hatte es mit Thiago und Robben zwei weitere Leistungsträger mehr oder weniger schlimm erwischt — in Anbetracht der Verletzen-Schwemme kam der Rückschlag in Mönchengladbach keineswegs aus heiterem Himmel gefallen. <p>  Im zweiten Heimspiel binnen vier Tagen stehen die Hanseaten demnach mächtig unter Zugzwang. Könnte doch bereits ein Unentschieden dazu führen, dass der Liga-Dino kurz vor Weihnachten wieder in die Rote Zone abrutscht.  </pre> 


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<pre> Mit dem FC Ingolstadt ist jedoch ein Klub zu Gast, der um jeden Preis Punkte braucht, um nicht den bitteren Gang in die Liga antreten müssen. Angesicht des Rückstandes von vier Zählern auf den Relegationsplatz ist ein Sieg in Freiburg fast schon Pflicht, um nicht vorzeitig das Darmstädter Abstiegsschicksal zu teilen.  <p> Beide Mannschaften wollen wieder in die Spur finden, vor allem für die Frankfurter, denen Niko Kovac nach der Niederlage gegen Stuttgart sicherlich ordentlich Feuer unterm Hinterm gemacht haben wird, geht es um einiges. Auch die aktuelle Heimform und der qualitative Unterschied sprechen für einen Sieg der Eintracht.  <p>  Allerdings war die Pleite in der Domstadt zugleich die letzte Dortmunder Niederlage in der Meisterschaft. Seit damals folgten sieben Siege und zwei Remis. <p>  Die Niedersachsen haben eine desaströse Bilanz aufzuweisen: in den vergangenen sieben Spielen kassierte Hannover 96 durchwegs Niederlagen und hat sich dadurch im Tabellenkeller festgesetzt. Den letzten Sieg gab es Ende November, als der FC Ingolstadt mit 4:0 nach Hause geschickt wurde. <p>  „Er war sofort sehr präsent und hat in jedem Spiel eine Topleistung gebracht“, lobte Hannover-Coach Andre Breitenreiter seinen Shooting-Star.  </pre>


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<pre> In der sich zuspitzenden Lage sehen wir es als besonders kontraproduktiv an, dass man bei den Roten vornehmlich mit Scharmützeln an Nebenkriegsschauplätzen beschäftigt ist: In der Hinrunde hatte ja noch der unerwartete Erfolg die immer störender wirkenden Nebengeräusche überlagert.  <p> Hatte der Aufsteiger einen Großteil des Herbstes noch in ungewohnter Höhenluft verbracht, folgte nach der Winterpause der Einbruch auf dem Fuß: Mit erst 13 Zählern drohen die Niedersachsen als schlechteste Mannschaft der Rückrunde in die Annalen einzugehen.   <p> Aber es gibt Hoffnung: Mit Marcel Schmelzer scheint ein gelernter Linker Verteidiger aus dem Lazarett zurückzukommen. Zudem hat der Verein mit Manuel Akanji einen talentierten Innenverteidiger verpflichtet. <p>  – Nach der Hinrunden-Niederlage hat sich der Ex-Hamburger Michael Gregoritsch für die anstehende Revanche besonders viel vorgenommen.  <p> Etwas Frust mischte bei den Schalkern ob der verlorenen Punkte daher sehr wohl mit — allen voran bei Trainer Markus Weinzierl, der den Schiedsrichter-Assistenten für seine Entscheidung, das 2:1 abzuerkennen, zwar nicht an den Pranger stellte, jedoch anmerkte: „Es war auf jeden Fall mutig vom Linienrichter, das so in der Nachspielzeit anzuzeigen.“ Von einer Fehlentscheidung wollte aber auch er nicht sprechen.  </pre>


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<pre> Dabei ist die erste Auswärtspleite dieser Saison nur die Fortsetzung einer mittlerweile fast chronischen Auswärtsschwäche — bereits in der letzten Saison war die Eintracht mit nur 12 Punkten die schlechteste Mannschaft auf fremdem Platz.  <p> Überzeugt der HSV (im Bild: Jean-Luc DompÃ©) beim Bundesliga-Comeback? (Â© dpa picture alliance / Alamy Stock Photo)  <p>  Zudem kommt es nicht von ungefähr, dass die Eintracht vor der jüngsten Abreibung letztmals gegen die Münchener eine Partie im eigenen Stadion verlor — und auch bei jenem 0:4 im vergangenen November hatte es die mittlerweile wieder von Armin Veh trainierte Elf richtig übel erwischt. <p>  Überhaupt gilt: Drei Liga-Spiele hat der FC Bayern in dieser Saison verloren — alle drei auswärts!  <p> Die wohl schmerzhafteste Niederlage war am vorigen Spieltag, als sich die „Knappen“ mit 1:2 im Revierderby Erzrivalen Borussia Dortmund geschlagen geben mussten.  </pre>


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